Aus dem Kampf heraus gegen Spekulation und Wohnraumvernichtung entstand 1989 das Erlanger Bismarckstraßenfest. Die "B26" war damals ein traditionsreiches Haus für Groß-WGs und stadtbekanntes „Politikum“.
Einmal im Jahr erobert sich die linke Szene in der kleinen mittelfränkischen Großstadt Erlangen die Straße zurück - mit dem Bismarkstraßenfest, das mittlerweile drei Tage lang tobt.
Ob es fast schon „volkstümlichen Charakter“ hat, wie die bürgerliche Tagespresse kommentiert, mögen die Besucher:innen entscheiden. Der historische Ursprung des Festes allerdings liegt im Kampf gegen Wohnraumvernichtung und Spektulantentum in den 1980er und 90er Jahren. Im Zentrum der Auseinandersetzung:
Das Anwesen an der Bismarkstraße 26, kurz B26, ein traditionsreiches Haus für Groß-WGs, ein stadtbekanntes „Politikum“. Die politische Agenda des Erlanger Bismarckstraßenfestes wurde im Verlauf der Jahrzehnte immer wieder erweitert. So wurde das Fest im Kleinen zu einem Spiegelbild der aktuellen linken Debatten im Großen.
Dieter war ein langjähriger Aktivist der Erlanger autonomen Szene. Er verstarb vollkommen unerwartet im Jahr 2025. Ihm und der linken Szene ist diese Sendung der Zwischenfälle gewidmet.
Musik:
SprecherInnen: